Association Pädagogische Supervision, Landesverband Hessen/ Rheinland-Pfalz e.V.
Association Pädagogische Supervision, Landesverband Hessen/ Rheinland-Pfalz e.V.

Ziele des Landesverbandes

Unser Landesverband stellt einen Zusammenschluss von SupervisorInnen mit einer abgeschlossenen, von einer wissenschaftlichen Hochschule anerkannten Ausbildung in Supervision dar. Zu unserem Flyer

Zweck des Vereins ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung, Bildung und Erziehung.

Unsere Ziele sind:

* die Qualitätssicherung und Weiterentwicklung professioneller Standards in der "pädagogischen Supervision"

* die Vernetzung von SupervisorInnen aus Hessen und Rheinland-Pfalz.

* die Kooperation mit bereits bestehenden Landesverbänden ähnlicher Zielsetzung.

Langfristig wird die Gründung eines die Landesverbände umfassenden Deutschen Dachverbandes angestrebt. Bereits gegründet wurden die Landesverbände in Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg und Hessen/Rheinland-Pfalz.

www.supervision-sh.de (Schleswig-Holstein)

www.supervision-bawue.de (Baden-Württemberg), gegr. im Februar 2003

www.supervision-hb.net (Bremen)

Seit Juli 2005 existiert das Lob-Netzwerk, ein Zusammenschluss zwischen dem ILBS Heidelberg, der APS BW und der APS Hess/Rh-Pf.
www.lob-netzwerk.de 

Qualitätssicherung und -kontrolle erfolgt durch:
Wissenschaftliche Association für Beratung e.V.; Die WAB ist eine Arbeitsgemeinschaft von wissenschaftlichen Hochschuleinrichtungen, welche Aus- und Weiterbildungsgänge für Beratung, Supervision und Organisationsentwicklung in pädagogischen Handlungsfeldern entwickeln, durchführen und evaluieren.
www.wa-beratung.de

Was kennzeichnet die  "Systemisch-Lösungsorientierte Supervision"?

Der Ansatz stellt eine Integration von systemisch-konstruktivistischen und lösungsorientierten Vorgehensweisen dar. Er unterstützt zielorientiertes und innovatives Denken und Handeln. Gearbeitet wird nach den Konzepten der lösungsorientierten Kurztherapie (Berg, de Shazer u.a.), der Möglichkeitstherapie (O'Hanlon), der systemischen Beratung und Supervision der "Palo-Alto-Gruppe" (Watzlawick, Weakland u.a.), der "Heidelberger Gruppe" (Stierlin u.a.) und des Reflektierenden Teams (Andersen).

Dabei zum Tragen kommende lösungsorientierte Grundhaltungen und Arbeitsmethoden sind: Wertschätzung, Ressourcenfokussierung, Empowerment (Komplimente formulieren), zirkuläres Fragen, Wunderfrage, Skalierungen, System- und Strukturaufstellungen.

Das lösungsorientierte Menschenbild sieht die Klienten als die Experten ihrer Situation; die Aufgabe des Supervisors ist es hierbei lediglich, zu moderieren, Prozesse zu steuern und lösungsorientiertes Handwerkszeug anzubieten. Zugrunde gelegt werden die drei Basisregeln des lösungsorientierten Vorgehens nach Insoo Kim Berg und Steve de Shazer:

- Wenn etwas nicht kaputt ist, dann repariere es auch nicht.
- Wenn du weißt, was funktioniert, mach' mehr davon.
- Wenn etwas nicht funktioniert, dann hör' auf damit; mach' etwas ander(e)s.